Sense, Think, Act

Sense, Think, Act:
Was das automatisierte Fahrzeug können muss

Download Center

Hier alle wichtigen Informationen zum
automatisierten Fahren herunterladen

Informationsmaterial für Autofahrer

Infografik Automatisiertes Fahren

Informationsmaterial für Journalisten

Infografik Automatisiertes Fahren

Das automatisierte Fahrzeug muss im Prinzip dieselben Fähigkeiten besitzen wie ein menschlicher Fahrer – nur besser. Es muss nicht nur sein äußeres Umfeld, sondern auch den Fahrzeuginnenraum ohne Missverständnisse erkennen und verstehen können („Sense“). Dazu nutzt es die Umfeldsensorik, so wie der Mensch seine Sinne. Zweitens muss es die so gewonnenen Informationen verarbeiten und seine Fahrstrategie planen („Think“). Diese Aufgabe übernimmt der Fahrzeugcomputer mithilfe von Software und intelligenten Algorithmen. Und drittens muss es mithilfe von Antriebs-, Lenk-, und Bremskraft seine Räder so präzise bewegen, dass die geplante Fahrstrategie sicher in die Tat umgesetzt wird („Act“). In diesem Sinne sind die Räder des Autos seine Gliedmaßen, während die Teilsysteme zum Beschleunigen, Lenken und Bremsen seine Muskeln sind. Elektronische Leitungen sind die Nervenbahnen, die Impulse in Form von Daten zu den Teilsystemen schicken und sie zum Handeln auffordern.

Mit seinen Lösungen und dem Know-how in allen drei Bereichen (Sense, Think und Act) ist Bosch optimal aufgestellt, um die Mobilität mit automatisierter Technik Schritt für Schritt zu revolutionieren.

Sense Think Act

Sense

Das automatisierte Auto erkennt und interpretiert

Die Umfeldsensorik liefert die Informationen, auf deren Basis das automatisierte Auto sein komplettes Umfeld erfasst. In Kombination mit Satellitennavigation, Inertialsensorik und hochauflösenden digitalen Karten sorgen sie zudem dafür, dass es immer seine exakte Position kennt. Auch den Fahrzeuginnenraum behält die Sensorik ständig im Blick und warnt den Fahrer vor kritischen Situationen. Mithilfe vernetzter Services weiß das Fahrzeug sogar über die vorausliegenden Straßenverhältnisse Bescheid und kann seine Fahrweise, zum Beispiel bei Glätte, entsprechend anpassen. Bosch verfügt bereits heute über die notwendigen Technologien zur Umfeld- und Innenraumsensierung und hat viele von ihnen in Fahrerassistenzsystemen in Serie gebracht.

Mehr über Sense

Think

Das automatisierte Fahrzeug lernt und plant voraus

Das automatisierte Auto entscheidet in Echtzeit, welche Fahrstrategie die beste ist, um die aktuelle Verkehrssituation zu lösen und sein Ziel zu erreichen. Diese Aufgabe übernimmt der Fahrzeugcomputer mithilfe der interpretierten Daten der Umfeldsensorik, die durch die Software verarbeitet werden. Durch Nutzung von künstlicher Intelligenz in der Entwicklung der Software lernt das Fahrzeug zudem, das Umfeld immer besser zu verstehen. Die Software unterscheidet verschiedene Objekte, wie Fußgänger, Fahrradfahrer, Gebäude oder andere Fahrzeuge, und lernt deren jeweils charakteristisches Verhalten kennen. Das ermöglicht es dem Fahrzeug, zuverlässige Vorhersagen zu treffen und sicher und vorausschauend zu fahren.

Mehr über Think

Act

Das automatisierte Fahrzeug fährt sicher ans Ziel

Der zentrale Fahrzeugcomputer berechnet die Werte, anhand derer dann das Antriebs-, Brems- oder Lenksystem die einzelnen Fahrmanöver wie Spurwechsel, Abbiegen oder Kurvenfahrten ausführen. Wohin soll gelenkt, wie stark beschleunigt oder gebremst werden? Besonders hohe Anforderungen gelten beim automatisierten Fahren für sicherheitskritische Systeme und Komponenten, die aus diesem Grund redundant ausgelegt werden: Sollte eines der Systeme seine Funktion nicht mehr erfüllen können, wird sie von einem Backup-System übernommen. Bosch verfügt bereits über redundante Systemlösungen für Lenkung und Bremse.

Mehr über Act

Perfekte Zusammenarbeit – im Auto und in der Entwicklung

Die komplexen Anforderungen des automatisierten Fahrens können von einem Unternehmen nicht allein bewältigt werden. Darum hat Bosch strategische Partnerschaften mit anderen Unternehmen geschlossen und zahlreiche Pilot- und Forschungsprojekte auf den Weg gebracht. Das gemeinsame Engagement deckt viele Bereiche des automatisierten Fahrens ab und reicht von der Entwicklung von innovativen Kamerasensoren und vernetzten Bordsystemen über die Erstellung detaillierter, hochauflösender digitaler Karten bis hin zum vollautomatisierten Fahrsystem für die Stadt.

Während manche Projekte auf bereits heute verfügbarer Technik, wie zum Beispiel der Sensorik, aufbauen, sind andere klar auf die Entwicklung von Zukunftstechnologien ausgerichtet.

Safety inside: neues KI-System für die Beobachtung des Innenraums

Die Innenraumbeobachtung erkennt, wenn der Fahrer müde oder abgelenkt ist und unterstützt ihn beim Fahren.

Die Innenraumbeobachtung erkennt, wenn der Fahrer müde oder abgelenkt ist und unterstützt ihn beim Fahren.

Laut internationaler Studien geht rund jeder zehnte Unfall auf Ablenkung oder Müdigkeit zurück. Um solche Unfälle zukünftig zu vermeiden, hat Bosch ein neues System zur Innenraumbeobachtung mit Kameras und künstlicher Intelligenz (KI) entwickelt. Es ist in der Lage, Ablenkungs- oder Müdigkeitsanzeichen zu erkennen und warnt den Fahrer vor kritischen Situationen. Der Blick ins Fahrzeug soll künftig auch ein grundlegendes Problem selbstfahrender Autos lösen. Denn um dem Fahrer die Fahrverantwortung beispielsweise nach einer automatisierten Autobahnfahrt wieder zu übergeben, muss das Auto sicher sein, dass der Fahrer weder schläft, noch Zeitung liest oder E-Mails auf dem Smartphone schreibt.

Mehr erfahren

Pilotprojekt für automatisierten Mitfahrservice in San José gestartet

Automatisierte S-Klasse Fahrzeuge mit Fahrsystem und Software von Bosch und Mercedes-Benz pendeln zwischen West San José und Stadtzentrum.

Automatisierte S-Klasse Fahrzeuge mit Fahrsystem und Software von Bosch und Mercedes-Benz pendeln zwischen West San José und Stadtzentrum.

Bosch und Mercedes-Benz haben im kalifornischen San José das Pilotprojekt für einen App-basierten Mitfahrservice mit automatisiert fahrenden Fahrzeugen gestartet. Die selbstfahrenden Autos pendeln, von einem Sicherheitsfahrer überwacht, zwischen dem Stadtteil West San José und dem Zentrum der kalifornischen Metropole. Der Service steht zunächst einem ausgewählten Nutzerkreis zur Verfügung.

Der Testbetrieb soll Bosch und Mercedes-Benz auch weitere wertvolle Erkenntnisse für die Entwicklung ihres automatisierten Fahrsystems nach SAE-Level 4/5 liefern. Ziel der Kooperation ist ein Fahrsystem für vollautomatisierte und fahrerlose Fahrzeuge inklusive der Software für die Fahrzeugsteuerung. Der Fokus liegt dabei nicht auf Prototypen, sondern auf einem serientauglichen System, das in unterschiedliche Fahrzeugtypen und -modelle integriert werden kann.

Mehr erfahren

Bosch bietet einzigartiges System für die präzise Lokalisierung von automatisierten Fahrzeugen

Umfeldsensoren scannen und erstellen Straßensignatur.

Umfeldsensoren scannen und erstellen Straßensignatur.

Für die präzise Bestimmung der Position von automatisierten Fahrzeugen sind die von Navigationssystemen genutzten Satellitendaten allein nicht genau genug. Was benötigt wird, ist eine ganzheitliche Lösung aus Hardware, Software und Services. Genau dieses weltweit einzigartige Paket bietet Bosch jetzt in einem in sich redundanten System an. Der eigens entwickelte Bewegungs- und Positionssensor sorgt für die genaue Eigenlokalisierung. Ein Netzwerk aus stationären Referenzstationen korrigiert Ungenauigkeiten in den Satellitendaten. Intelligente Bosch-Algorithmen verarbeiten alle Informationen zu einer hochgenauen Positionsbestimmung. Zu guter Letzt sorgt der Bosch Straßensignatur Service über die Verbindung von kartenbasierter Lokalisierung und Umfeldsensorik für zusätzliche Redundanz.

Mehr erfahren

Bosch verleiht dem Fahrzeug ein untrügliches Gespür für die Straße

Vernetzung von Fahrzeug- und Wetterdaten sorgt für den notwendigen Sicherheitsstandard.

Vernetzung von Fahrzeug- und Wetterdaten sorgt für den notwendigen Sicherheitsstandard.

Die richtige Einschätzung der Fahrbahnbeschaffenheit ist maßgeblich für eine sichere Fahrweise. Bisher basierte sie zu großen Teilen auf der Wahrnehmung des Fahrers. Bosch hat einen vorausschauenden Straßenzustands-Service entwickelt, der dem Fahrzeug die Fähigkeit verleiht, mögliche Gefahren frühzeitig zu erkennen. Das mehrstufige Konzept basiert auf Wetterdaten des Partners Foreca und den Fahrzeugdaten aller vernetzten Autos. Alle Informationen werden kombiniert und intelligent zu einer präzisen Prognose ausgewertet, die zu mehr Sicherheit in Fahrzeugen aller SAE-Automatisierungslevel führt und speziell die Verfügbarkeit von hochautomatisierten Fahrfunktionen maximieren wird.

Mehr erfahren

Werden Sie Teil des Teams

Kontaktieren Sie uns

Contact icon

Kontaktformular
Bosch Mobility Solutions

Haben Sie Fragen zu unseren Produkten? Dann schreiben Sie uns eine Nachricht. Wir helfen Ihnen gerne weiter.

Anfrage starten