Fahrerassistenzsysteme für Pkw

Sicher durch den Großstadtdschungel: Bosch bringt Pkw-Assistenzsysteme in die Stadt

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Alles Wichtige zu Fahrerassistenzsystemen für Pkw auf einen Blick

Informationspaket für Hersteller

Zusammenfassung Fahrassistenzsysteme

Nachdem es für das Fahren auf Autobahnen und Landstraßen bereits ein vielseitiges Angebot an Assistenz-Lösungen für Pkw gibt, entwickelt Bosch bereits erfolgreich Systeme für die wesentlich größeren Herausforderungen des Innenstadtverkehrs. Urbane Mobilität bedeutet hohe Komplexität und damit neue Gefahren. Selbstverständlich bezieht die Bosch-Technik insbesondere Fahrradfahrer und Fußgänger mit ein. Häufig stellen sie durch ihre Unberechenbarkeit ein vergrößertes Risiko dar – und sind bei einem Verkehrsunfall selbst besonders gefährdet. Ausgestattet mit Radarsensoren und Videokameras, sind diese intelligenten Systeme in der Lage, auch solche Verkehrsteilnehmer in komplexen Situationen zu erkennen, den Autofahrer rechtzeitig zu warnen oder im Notfall sogar automatisch einzugreifen. So lassen sich Unfälle im Stadtverkehr häufig vermeiden oder zumindest die Unfallfolgen erheblich reduzieren.

Die Bedeutung von aktiven Sicherheitssystemen hat auch die unabhängige Prüforganisation Euro NCAP (European New Car Assessment Programme) erkannt: Ab 2018 nimmt Euro NCAP in ihren Bewertungskriterien die Notbremsung auf Fahrradfahrer auf. Fußgänger-Notbremssysteme gehören schon seit 2016 dazu. Neue Fahrzeugmodelle können nur dann die Höchstwertung von fünf Sternen erreichen, wenn gewisse Standards bei der Vermeidung von Unfällen mit Fußgängern und Radfahrern erreicht werden.

Ab 2022 sind Notbremsungen in Europa automatisiert

Im März 2019 erzielten das Europäische Parlament, der Rat und die Kommission eine vorläufige politische Einigung über die überarbeitete Verordnung über die allgemeine Sicherheit von Fahrzeugen.

Ab 2022 wird zusätzliche Sicherheitstechnik wie die automatische Notbremsung für neue Fahrzeugtypen in Europa verbindlich vorgeschrieben.*

*Quelle: Europäische Kommission, Sicherheit im Straßenverkehr, 26. März 2019

bis zu

43%

der Unfälle zwischen Pkw und Radfahrern könnten vermieden werden, wenn jeder Pkw mit der automatischen Notbremsung auf Radfahrer ausgestattet wäre (Bosch Unfallforschung).

bei bis zu

60 km/h

kann die automatische Notbremsung auf Fußgänger und Radfahrer ausgelöst werden.


mehr Sicherheit

ermöglichen die akustischen und optischen Signale der Ausstiegswarnung, die beim Öffnen der Autotüren vor sich nähernden Verkehrsteilnehmern warnen.

Stark für die Schwächsten:
Fahrerassistenzsysteme behalten den Überblick

Fahrerassistenzsysteme behalten den Überblick

Berechnet das Unberechenbare:
Die automatische Notbremsung auf Radfahrer

Die automatische Notbremsung verhindert Kollisionen mit Radfahrern.

Radfahrer sind häufig schnell unterwegs. Durch spontane Aktionen bleiben sie oft unberechenbar, ihre schmale Silhouette ist zudem im dichten Stadtverkehr nicht gut zu sehen. Doch die Umfeldsensoren erkennen kreuzende und in Längsrichtung fahrende Fahrradfahrer und erfassen Abstand, Geschwindigkeit und Fahrtrichtung, um ein potenzielles Unfallrisiko zu berechnen. Droht eine Kollision, bremst das System das Fahrzeug automatisch ab bis es zum Stillstand kommt, um den Unfall zu vermeiden oder zumindest abzumindern. Laut Schätzungen ließen sich damit fast die Hälfte der Unfälle zwischen Autos und Radfahrern vermeiden oder zumindest in ihrer Schwere reduzieren.

Wenn sich ein Radfahrer nähert, bleibt die Tür am besten zu

Radfahrer nähert sich parkenden Fahrzeugen

Die Ausstiegswarnung warnt optisch und akustisch vor Objekten, die sich von hinten nähern.

Müdigkeit, Eile oder auch Stress können dazu führen, dass man als Autofahrer oder Mitfahrer zu Unachtsamkeit neigt. Wenn das Fahrzeug längs eingeparkt ist, die Tür ohne Blick auf die Außenspiegel und über die Schulter geöffnet wird und sich ein Fahrradfahrer mit hohem Tempo von hinten nähert, kann das sehr gefährlich werden. Die Ausstiegswarnung von Bosch warnt die Insassen und senkt das damit verbundene Verletzungsrisiko für den Fahrradfahrer.

Das System erfasst mithilfe von Eck-Radarsensoren im hinteren Teil des Fahrzeugs Verkehrsteilnehmer wie Autos, Fahrräder, Roller oder Motorräder, die sich nähern, präzise und in Echtzeit. Optische und akustische Signale warnen Autofahrer und Mitfahrer davor, die Tür zu öffnen. So sorgt die Ausstiegswarnung dafür, Unfallrisiken zu minimieren, Verletzungen bei Radfahrern zu vermeiden und Schäden am Fahrzeug zu vermindern.

Vorausschauender Schutz
mit eingebautem Stopp vor Fußgängern

pedestrian

Das System erkennt Fußgänger und leitet bei Gefahr automatisch eine Notbremsung ein.

Als die schwächsten Verkehrsteilnehmer werden Fußgänger im Stadtverkehr häufig nicht rechtzeitig gesehen und sind daher besonders gefährdet. Auf Basis von Video- beziehungsweise Radarsensorik erkennt das vorausschauende Fußgängerschutzsystem frühzeitig Passanten, die unvermittelt die Fahrbahn queren und vom Auto erfasst werden könnten. Reagiert der Fahrer nicht auf die entsprechende Warnung, führt das System automatisch bei Fahrgeschwindigkeiten von bis zu 60 km/h eine Notbremsung durch. Je nach Konfiguration erfolgt die Notbremsung auch ohne vorherige Fahrerwarnung. Damit hilft das vorausschauende Fußgängerschutzsystem, gefährdete Verkehrsteilnehmer zu schützen und unterstützt Autofahrer dabei, Kollisionen zu verhindern bzw. deren Folgen zu mindern.

Innovative Technik für zuverlässigen Schutz

Pkw-Assistenzsysteme für die aktive Sicherheit, wie die automatische Notbremsung auf Radfahrer, Fußgängerschutz oder Ausstiegswarnung, sind nur so gut wie die Komponenten, auf die sie sich verlassen. Darum entwickelt Bosch seine Umfeldsensoren und Brems- und Lenksysteme,

konsequent weiter. Das Ergebnis sind serienreife Schlüsseltechnologien aus einer Hand, die heute schon bereit für die Assistenzsysteme und automatisierten Fahrfunktionen der Zukunft sind.

Radarsensoren

Radarsensoren erkennen Objekte, stellen deren Position fest und messen auch deren Geschwindigkeit im Vergleich zur Bewegung des eigenen Fahrzeugs. Die neue Radarsensor-Generation von Bosch zeichnet sich durch hohe Reichweite, breiten Öffnungswinkel und hohe Winkeltrennfähigkeit aus.

Die Sensoren können dabei die genaue Position, Geschwindigkeit und Bewegungsrichtung von mehreren Objekten und Personen gleichzeitig erkennen und verarbeiten. Damit bringt Bosch heute schon Radarsensoren in Serie, die zukünftig hochautomatisierte Fahrfunktionen ermöglichen können.

Mehr über Radarsensoren

Videosensoren

Videosensoren erkennen Objekte wie Fahrspuren, Verkehrszeichen, andere Fahrzeuge aber auch Radfahrer und Fußgänger. Mit der neuen Generation der Multifunktionskamera hebt Bosch die Umfeldwahrnehmung des Fahrzeugs auf eine neue Stufe. Ein integrierter, hochleistungsfähiger Mikroprozessor vereint

künstliche Intelligenz mit klassischen Bildverarbeitungsalgorithmen und sorgt damit für sichere und robuste Objekterkennung. Mit dieser Serienlösung bietet Bosch eine Schlüsseltechnologie für die erfolgreiche Markteinführung von hochautomatisierten Fahrfunktionen.

Mehr über Videosensoren

Ultraschallsensoren

Der Ultraschallsensor ermöglicht die präzise Messung der Entfernung von Hindernissen. Er sendet kurze Ultraschallimpulse aus, die von den Hindernissen reflektiert werden.

Das System unterstützt beim Parken und Manövrieren und ermöglicht Notbremsungen bei niedrigen Geschwindigkeiten, auch bei plötzlich auftauchenden Hindernissen.

Mehr über Ultraschallsensoren

iBooster

Der elektromechanische Bremskraftverstärker iBooster kann sehr schnell Bremsdruck aufbauen und ihn dank elektronischer Steuerung sehr genau dosieren.

Dadurch eignet er sich insbesondere für den Einsatz in automatischen Notbremssystemen.

Mehr über den iBooster

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